Range Rover Evoque PHEV: Piekfeiner Plug-in-Hybrid

Ist jetzt auch als Teilzeitstromer unterwegs: der Range Rover Evoque P300e Foto: Land Rover

Lange fand der kleine Lord keinen Anschluss. Bei seinem Debüt vor acht Jahren noch ein wahrer Trendsetter und Topseller, wurde es etwas still um ihn. Jetzt ist der Snob auf Saft umgestiegen und es läuft wieder. Rund ein Jahr nach dem Debüt der zweiten Auflage fährt der neue Range Rover Evoque P300e nun erstmals auch mit Stecker vor und gibt ab sofort den noblen Umweltversteher.

Range Rover Evoque jetzt auch als Teilzeitstromer zu haben

Unendliche Weiten? Rein elektrisch kommt der Evoque PHEV bis zu 55 Kilometer weit. Er ist ab der Ausstattungslinie „S“ zu haben und kann bereits bestellt werden. Erste Auslieferungen sind ab März 2021 vorgesehen

Land Rover hat seinem Lifestyle-SUV-Coupé endlich eine Steckdose spendiert. Damit senkt der britische Geländewagen-Spezialist nicht nur seine CO2-Flottenwerte, sondern geht auch mit der Zeit. Neben weniger Verbrauch und Emissionen dürfen sich die Kunden zudem über üppige Innovationsprämien freuen. Für den neuen Evoque PHEV sind immerhin bis zu 5.625 Euro drin.

Bis zu 5.625 Euro Förderung für noblen Range Rover Evoque Plug-in-Hybrid

Der 1,5-Liter-Dreizylinder-Benziner in Kombination mit dem E-Motor an der Hinterachse pustet nur noch 2,1 Liter und 44 g/km Abgas pro 100 Kilometer in die Luft. Das wird zwar noch keinen Friday-for-Future-Aktivisten vom Hocker hauen, für ein Zweitonnen-Vehicle jedoch well done. Zumal der Fahrspaß unter dem stattlichen Gewicht nicht leidet. Aus dem Stand spurtet der Plug-in-Hybrid in 6,4 Sekunden auf Tempo 100. Erst bei 213 km/h regelt der adrette Earl elektronisch ab.

Trotz stattlichem Gewicht ist der Zweitonnen-Athlet ein echter Sprinter

Gediegenes Premium-Interieur mit viel Neuem an Bord: u. a. 3-D-Surround-Kamera, ein rückwärtiges Kollisionswarnsystem und Land Rovers Pivi-Infotainmentsystem samt Spotify-Integration sowie kostenfreien „Over-the-Air“-Software-Updates

Im Ex- und Interieur unterscheidet sich der Teilzeitstromer indes kaum von seinen fossilen Baureihen-Geschwistern. Beim Anfahren schon. Vorausgesetzt der Akku hat genügend Saft, surrt der PHEV (Englisch für Plug-in-Hybrid Electric Vehicle) elektrisch los. Der E-Motor (109 PS/80 kW) überträgt die Kraft gezielt auf die Hinterräder.

Elektrische Reichweite: bis zu 55 km, in ca. 30 Minuten wieder fast aufgeladen

Recht schnell schaltet sich dann der Benziner zu. Gemeinsam kommt der Hybridantrieb auf 309 PS (227 kW) Leistung. Das Drehmoment von 543 Newtonmeter ist standesgemäß und sorgt für markengerechten Fahrspaß. Drei Fahrmodi, Bremsenergie-Rückgewinnung (Rekuperation) runden das Hybridprogramm ab. Rein elektrische Reichweite: bis zu 55 Kilometer (WLTP). Der Evoque P300e verfügt über ein dreiphasiges Ladekabel. Damit sollen an einer Schnellladestation in ca. 30 Minuten bis zu 80 Prozent Power zurück sein.

Der neue Range Rover Evoque PHEV auf einen Blick:

  • Zweite Auflage erstmals auch als Plug-in-Hybrid
  • Evoque gehört zu Pionieren der SUV-Coupés
  • Teilzeitstromer mit bewährter Optik im schicken PHEV-Design
  • Auf der Prachtstraße und im Gelände gleichermaßen Zuhause
  • Hybridantrieb mit 309 PS (227 kW) und 543 Newtonmeter Drehmoment
  • Elektrische Reichweite: bis zu 55 km, in ca. 30 Minuten wieder fast aufgeladen
  • Basispreis Verbrenner: ab 37.894,50 Euro (inkl. 16 Prozent MwSt.)
  • Basispreis PHEV: ab 54.562,93 Euro – ohne Förderung (inkl. 16 Prozent MwSt.)

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