Aral-Studie: Lust aufs Auto bleibt unverändert groß

Die Lust aufs Auto bleibt, die Tendenz geht laut Aral-Studie beim Kauf allerdings zum Gebrauchtwagen

Bei Aral gibt’s nicht nur Kraftstoff, sondern auch repräsentative Studien. Jetzt hat das Bochumer Tankstellen-Unternehmen, Tochter des Mineralölkonzerns BP, die neunte Auflage der Analyse „Trends beim Autokauf 2019“ veröffentlich. Ergebnis: Die Lust am Autokauf ist weiter hoch, allerdings laut Aral mit Tendenz zum Gebrauchten.

Tendenz zum Gebrauchtwagen-Kauf, Interesse an Hybrid und Elektro wächst

Der Kauf eines Neu-, Jahres- oder Gebrauchtwagens lässt dem Report zufolge die Herzen der Autofahrer in Deutschland unverändert höherschlagen. Mehr als jeder Dritte der Befragten plant innerhalb der nächsten 18 Monate einen Fahrzeugwechsel. Gewinner der aktuellen Erhebung sind Gebrauchte, denn ihr Anteil verdoppelt sich von sechs auf 12 Prozent und erreicht das höchste jemals ermittelte Niveau.

Kaufinteresse für Hybrid- und Elektrofahrzeuge wächst

Deutsche Premium-Hersteller stehen hoch im Kurs, während Volumenmarken an Bedeutung verlieren. Das belegt zumindest die aktuelle Aral-Studie „Trends beim Autokauf 2019“, die mittlerweile seit 2003 in der neunten Auflage vorliegt und das private Pkw-Kaufverhalten beleuchtet. Die repräsentative Untersuchung wurde unter 1.001 Teilnehmern durchgeführt und zeigt auch, dass das Kaufinteresse für Hybrid- und Elektrofahrzeuge wächst. Gleichzeitig steigt die Erwartungshaltung an die Reichweite und die Ladedauer von Elektroautos.

Interesse an autonomem Fahren sinkt, Ablehnung dagegen wächst

Und obwohl immer mehr Assistenzsysteme als Vorboten autonomer Fahrzeuge zum Alltag gehören, können sich laut Aral-Studie immer weniger Befragte vorstellen, das Lenkrad vollständig aus der Hand zu geben. Bei der Karosserieform liegen Kombi, SUV beziehungsweise Geländewagen und die Limousine an der Spitze und fast gleichauf. Eine Renaissance auf niedrigem Niveau erlebt laut Aral-Studie der Kleinwagen, der seinen Anteil innerhalb von zwei Jahren von sechs auf jetzt 12 Prozent verdoppelt hat. Benziner bleiben vorn und Hybrid verdrängt Diesel.