Suzuki Across: Kerniger Kooperations-Klon

Toyota-Zwilling mit Suzuki-Label: das SUV-Flaggschiff Across

Es muss nicht zwangsläufig Suzuki drin sein, auch wenn´s draußen dran steht. So wie beim Across. Suzukis neues Plug-in-Hybrid-SUV hat Gene und Technik vom Toyota-Zwilling RAV4 geerbt. Selbst das Aussehen ist bis auf ein paar Feinheiten nahezu identisch. Geschadet hat es definitiv nicht. Im Gegenteil. Der Suzuki Across weiß durchaus zugefallen.

Zu den optischen Highlights zählen unter anderem stattliche 19-Zöller, LED-Scheinwerfer, zwei Auspuffendrohre und ein Dachkantenspoiler

Suzuki Across: Teilzeitstromer-SUV auf Basis des Toyota RAV4

Der kräftige Teilzeitstromer ist augenscheinlich das Ergebnis einer fruchtbaren Partnerschaft mit Toyota. Japanisches Teamwork at its best sozusagen. Damit sich der Kooperation-Klon optisch zumindest ein bisschen abhebt, haben die Suzuki-Entwickler ein wenig eigene Schminke aufgetragen und das schmucke Blechkleid an der einen oder anderen Stelle aufpoliert.

Suzuki-SUV Across mit ein wenig Feinschliff und eigenständiger Frontpartie

Etwas geschliffen und gefeilt wurde an der Frontpartie mit einem vergrößerten, nach unten gezogenen Kühlergrill, markanteren Lufteinlässen, neu gestalteten Schweinwerfern und einem optischen Unterbodenschutz, der den SUV beziehungsweise Offroad-Charakter des Across zusätzlich unterstreichen soll. Das Interieur präsentiert sich nahezu baugleich zum Toyota-Zwilling RAV4. Als Schaltzentrale dient ein 9-Zoll-Touchscreen, der intuitiv wie ein Tablet bedienbar ist.

Das Interieur stammt größtenteils aus dem RAV4-Baukasten. In der Mitte des Armaturenbretts dominiert ein 9-Zoll-Touchscreen. Er liefert das Bild der Rückfahrkamera, ermöglicht die Smartphone-Integration und gewährt Zugriff auf das Digitalradio DAB. Gleich darunter befindet sich die V-förmige Mittelkonsole. Die digitale Instrumentenanzeige und Display-Optik sind im Suzuki-Stil gehalten

Antrittsstarker Plug-in-Hybrid mit drei Fahrmodi und bis zu 75 km Reichweite

Für den Vortrieb des stämmigen Allradlers (Länge: 4,64 Meter) sorgt ein 2,5-Liter-Benziner mit 185 PS (136 kW) und 227 Nm sowie ein E-Motor mit 182 PS (134 kW). Die Systemleistung beträgt satte 306 PS (225 kW). Besonders im Elektro-Modus kommt damit echte Freude beim (An-)Fahren auf. Unmittelbare Beschleunigung auf den Punkt wie bei einem Vollstromer. Spitze: 180 km/h. Rein elektrische Reichweite: bis zu 75 km. Im Hybrid-Modus schaltet sich der Verbrenner je nach Anforderung automatisch zu. Im Batterielade-Modus agiert der Benziner als Generator und produziert Energie für den Akku. Verbrauch (l+kWh/100 km) komb.: 1,2 l+16,6 kWh; CO2: 22 g/km. Preis: ab54.990 Euro.

Mehr Infos zum neuen Suzuki Across

Auto-Journalist Michael Neher mit dem Suzuki Across-Testwagen; Foto: Michael Neher