Seat Mii Electric: Jetzt stromern auch die Spanier richtig

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Kommt jetzt nur noch rein elektrisch daher: der Seat Mii

Noch in diesem Monat stellt Seat bei seinem Kleinwagen Mii den Verbrennungsmotor kalt und die Produktion ein. Ab September 2019 ist dann nur noch der Mii Electric bestellbar.

Frechen Stadtfloh Mii gibt’s in Zukunft nur noch als Elektroauto

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Das Cockpit des Mii Electric ziert ein neu gestaltetes Armaturenbrett

Mit der Einführung des ersten vollelektrischen Serienmodells läutet nun auch die spanische VW-Tochter das Elektro-Zeitalter ein. Seat-Vorsitzender Luca de Meo: „Der Markt verändert sich rapide und die Elektrifizierung schreitet mit beispiellosem Tempo voran. In Europa ist der Markt für Elektrofahrzeuge in den ersten vier Monaten des Jahres um 46 Prozent gewachsen. Die Premiere des Mii electric markiert den Beginn einer neuen Ära in unserer Firmengeschichte und bedient zugleich die Marktnachfrage nach einem erschwinglichen Elektroauto.“

Reichweite von bis zu 260 Kilometern und 130 km/h Höchstgeschwindigkeit

Allerdings, was der Ibero-Stromer tatsächlich kosten soll, hat Seat noch nicht verraten beziehungsweise noch nicht festgelegt. Nur so viel: Es soll so günstig wie ein Fahrzeug mit Verbrenner sein. Schauen wir mal. Unter der Haube ist jedenfalls mehr Platz. Getriebe und Gangschaltung fehlen naturgemäß. Der E-Antrieb leistet 83 PS (61 kW) und greift auf ein Drehmoment von knackigen 212 Newtonmetern zurück. Damit absolviert der Seat-Knirps (Länge: 3,56 Meter) den Sprint auf Tempo 50 in 3,9 Sekunden. Bei 130 km/h Spitze ist indes schon Schluss. Der Lithium-Ionen-Akku bietet mit einer Kapazität von 36,8 kWh laut WLTP-Testzyklus eine Reichweite von bis zu 260 Kilometern.