Red Night am Nedderfeld mit Alfa Romeos erstem SUV

Niederlassung Hamburg präsentiert vor rund 200 Gästen neuen Stelvio

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Der Stelvio. Der Name kommt vom höchsten asphaltierten italienischen Alpenpass. Laut Alfa gehörte die „Strada Statale 38 dello Stelvio“ zu den anspruchsvollsten Teststrecken des ersten SUVs der Marke

Eine Marke sieht Rot. Für Alfa Romeo nichts besonderes. Ungewöhnlich war für die italienische Premiummarke allerdings der Anlass der Red Night zu dem die Niederlassung Hamburg in der letzten Woche geladen hatte. Vor rund 200 Gästen wurde am Nedderfeld 30 der neue Stelvio vorgestellt.

Preview im FCA Motor Village an Hamburgs größter Automeile

Bei Finger Food und prickelnden Getränken wollten es sich die begeisterten Besucher nicht entgehen lassen, Alfas erstes SUV zwei Tage vor der offiziellen Markteinführung hautnah unter die Lupe zunehmen. Und was sie zusehen bekamen, schien ihnen mehr als Gefallen zu haben. Denn erst weit nach Mitternacht verließen die letzten Gäste die Stelvio-Preview. Wahrscheinlich haben eingefleischte Alfaristi auch schon zu lange auf das erste hochbeinige Kleeblatt gewartet.

KBA-Zulassungen im Februar 2017: SUV-Segment erstmals weit vor Golfklasse

Lange zögerten die Italiener mit der Entwicklung eines Alfa-Kraxlers, der in das nach wie vor extrem boomende SUV-Segment passen sollte. Denn ein Blick auf die aktuelle KBA-Zulassungsstatistik aus diesem Februar zeigt: Mit einem Plus von 16,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres und einem satten Marktanteil von fast 15 Prozent sind SUVs in der Pole-Position. Mit weitem Abstand vor dem einstigen, unangefochtenen Spitzenreiter, dem C-Segment, die nach ihrem erfolgreichsten Modell auch einfach nur Golf-Klasse genannt wird.

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Viel Rauch um den Alfa Stelvio bei der Red Night im FCA Motor Village am Nedderfeld Foto: FCA Motor Village Hamburg

Design entspricht voll und ganz der Marken-DNA

Deshalb hat Alfa zwar spät, aber nicht zu spät den knackigen Stelvio ins Rennen geschickt. Das Design entspricht der Marken-DNA: markante Front mit trapezförmigem Grill und horizontalen Lufteinlässen. Die elegant geschwungene Linien, das schräg abfallendes Heck und das coupéartige Dach betonen den dynamischen Auftritt des kernigen Italieners.

Zum Start stehen zwei Versionen der höheren Ausstattungslinie Super bereit

Zum Start stehen zunächst zwei Versionen, beide in der höheren Ausstattungslinie Super, bereit. Motorseitig kann zwischen zwei Turbos, einem 2,0-Liter-Benziner mit 280 PS (206 kW) und einem 2,2-Liter-Diesel mit 210 PS (154 kW), gewählt werden. Die Preisliste für den Selbstzünder beginnt bei 47.500 Euro, der Benziner ist ab 49.000 Euro zu haben.