Mit koreanischer Krawallbüchse auf GTI-Jagd

Mit dem i30 N schickt Hyundai sein erstes Hochleistungsserienmodell ins Rennen

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Hyundai jagt Hyundai. Heißes Verfolgerduell mit zwei neuen i30 N auf der Testrennstrecke in Baden-Baden

Fast and furious. Mit großem Karacho ist der fünftgrößte Autobauer der Welt jetzt in die Hochbeschleunigungsszene eingetreten und hat mit seinem ersten in Serie gebauten Kompaktsportler die Jagd auf Golf GTI und Co. eröffnet.

Limitierte „First Edition“ war bereits nach zwei Tagen ausverkauft

Seit dem Händlerstart im November 2017 herrscht bei Hyundai buchstäblich „N-Thusiasmus“ pur. Schließlich war die auf 100 Einheiten limitierte „First Edition“ des i30 N nach zwei Tagen ausverkauft. Novum: Die Kunden griffen zu, ohne vorher die höchst agile koreanische Krawallbüchse gesehen zu haben, geschweige denn Probe gefahren zu sein. Ein weiterer Fingerzeig dafür, dass die Metamorphose der asiatischen Marke mit starker europäischer Verwurzelung rasant voranschreitet und sich Hyundai zunehmend als veritable Alternative zu VW positioniert.

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Volles Rohr: Der neue i30 N ist Hyundais erstes in Serie gebautes Hochleistungsmodell

Das große N steht für vier Orte, an denen der kleine Kraftmeier entwickelt wurde

Weil kompakte Sprinter, die Alltagstauglichkeit mit emotionalem Fahrspaß kombinieren, schon seit langem hoch im Kurs stehen, dürfte auch der äußerst dynamische i30 N zahlreiche Abnehmer finden. Zumal der Basispreis von 29.700 Euro überaus konkurrenzfähig ist. Das große N steht übrigens für gleich vier Orte, wo der kleine Kraftmeier entwickelt, gebaut und erprobt wurde. Da ist Hyundais Entwicklungszentrum im koreanischen Namyang, die tschechische Produktion in Nosovice und last but not least der Nürburgring mit seiner legendären Nordschleife, auf der rund 480 Runden Dauertest abgespult wurden.

PS-Jünger können zwischen zwei Performance-Varianten wählen

PS-Jünger können zwischen zwei Varianten wählen. Die Einstiegsversion N wird von einem 2,0-Liter-Turbobenziner mit 250 PS (185 kW) angetrieben. Das maximale Drehmoment liegt bei 352 Nm, das per Overboost-Funktion nochmals um 25 Nm verstärkt werden kann. Das Topmodell i30 N Performance (ab 32 200 Euro) greift sogar auf 275 PS (202 kW) zurück. Damit gelingt der Spurt des handgeschalteten Fünftürers von null auf Tempo 100 in 6,1 Sekunden. Bei 250 km/h Spitze wird elektronisch abgeregelt.

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Der kompakte koreanische Kraftmeier kombiniert Rennstrecken- mit Alltagstauglichkeit

Von roten Bremssätteln über ein Sportfahrwerk bis zur variablen Klappensteuerung

Zu den Ausstattungshighlights zählen 18 oder 19 Zöller, rot lackierte Bremssättel, eine vergrößerte Bremsanlage, rote Zierleisten, Frontschürze mit größeren Lufteinlässen, Dachspoiler, zweiflutige Sportabgasanlage mit variabler Klappensteuerung und ein adaptives Sportfahrwerk, dass nochmals durch fünf Fahrmodi inklusive Zwischengasfunktion spezifiziert werden kann.

Der neue Hyundai i30 N auf einen Blick:

  • Erstes Hochleistungsmodell der Marke
  • Limitierte „First-Edition“ bereits nach zwei Tagen ausverkauft
  • Auswahl aus zwei unterschiedlich starken Performance-Varianten
  • Einstiegsversion N: 2,0-Liter-Turbo, 250 PS (185 kW), 352 Nm + 25 Nm Overboost
  • i30 N Performance: 275 PS (202 kW), 0 auf 100 in 6,1 Sekunden; 250 km/h Spitze
  • Preis: ab 29.700 Euro

Der neue Hyundai i30 N auf YouTube

Mehr Infos zum neuen Hyundai i30 N

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Michael Neher und der neue Hyundai i30 N bei der Fahrzeugvorstellung in Baden-Baden